Dickmacher entlarvt - Davon sollten Sie besser die Finger lassen

Dass Chips, Currywurst, Pizza und Co. nicht schlank machen, weiß jeder. Doch oft sind es andere heimliche Dickmacher, die dafür sorgen, dass Sie partout nicht abnehmen wollen. Abends ein Gläschen Wein zum Essen, Lightprodukte oder im Büro vor dem Computer vor sich hin knabbern – wir verraten Ihnen, wo heimliche Dickmacher sich verstecken und wie Sie sie künftig umgehen können.

Der Weg ist das Ziel

Wer abnehmen und Dickmacher vermeiden möchte, sollte sich zu Beginn ein Ziel setzen: Ein Pfund pro Woche ist realistisch, wenn Sie dauerhaft abnehmen wollen. Reduzieren Sie die Kalorien nicht zu stark. Sonst schaltet Ihr Körper auf das Notprogramm und verbrennt nur noch sehr langsam Kalorien. Sie werden nicht lange durchhalten. Daher: Kleine Schritte, wie zum Beispiel auch das Vermeiden von Dickmachern, bringen Sie Ihrem langfristigen Ziel endlich abzunehmen näher.

Die größten Dickmacher

1. Nebenbei essen

Wie oft essen wir einfach etwas nebenbei: Beim Fernsehen, am Computer oder auf dem Weg irgendwohin. Wenn Sie wirklich Hunger haben, ist es besser, Gemüsesticks wie Gurken, Möhren, Kohlrabi oder einige Mandeln zu knabbern. Dies ist gesund und nimmt den Hunger genauso, wie die heimlichen Dickmacher Chips & Co.

2. Lightprodukte

Lightprodukte suggerieren, dass sie uns schlank machen oder abnehmen lassen. Sie enthalten meist mehr Wasser und sättigen auch schlechter als das Original. Daher essen wir oft mehr davon, als gut für uns ist. Auch bezieht sich die Deklaration light oft nicht auf das ganze Produkt, sondern kann beispielsweise nur den Zucker oder den Fettgehalt meinen obwohl der Kaloriengehalt vergleichbar mit dem Original ist. Daher: Augen auf beim Kauf, Nährwertangaben studieren und besser das gesündere Original kaufen und davon einfach weniger essen.

3. Dickmacher Restaurant, Feiern & Co.

Sie haben eine Einladung zum Raclette. Na wunderbar. Doch das muss nicht das Ende Ihrer Diät bedeuten. Vor Feiern & Einladungen können Sie ganz bewusst schon vorher Gemüse oder etwas Obst zu Hause essen, um nicht in die Hungerfalle zu tappen. Oder Sie wählen und bestellen schlanke Alternativen. Beim Raclette grillen Sie obenauf Fleisch und Gemüse, im Restaurant wählen Sie unpaniertes Fleisch oder Fisch mit Salat und halten sich bei den Beilagen zurück und am Buffet greifen Sie wirklich nur nach den allerfeinsten Happen und zu Erdbeeren oder Sorbet als Nachtisch statt zu Sahnecremes.

4. Alkohol

Beim Abnehmen spielt die Wahl der Getränke eine große Rolle. Alkohol ist der Dickmacher Nummer eins bei einer Diät und sollte am besten ganz vom Speiseplan gestrichen werden, wenn Sie abnehmen wollen. Denn erstens enthält er viele Kalorien, zweitens hindert er den Körper am Fettabbau und drittens regt er den Appetit an. Wer abnehmen möchte, für den sind Wasser, Tee und maximal Fruchtschorlen die Getränkewahl Nummer eins. Trinken Sie reichlich davon, um die Abbauprodukte die während einer Diät entstehen aus dem Körper zu schwemmen. Außerdem: Wer weniger isst, muss den Flüssigkeitshaushalt durch mehr Trinken ausgleichen. Ein angenehmer Nebeneffekt: Oft wird Hunger mit Durst verwechselt. Vielleicht tut es ja auch ein Glas Wasser statt einem Snack.

5. Frust- und Stressessen

Essen Sie nur wenn Sie Hunger haben und möglichst auch nicht zwischen den Mahlzeiten. Wer Frust hat, kann sich vielleicht auch einen schönen Lavendel- oder Vanilletee machen, um seine Stimmung aufzuhellen. Wer im Stress ist, sollte sich gerade für das Essen eine kleine Auszeit nehmen und dieses bewusst genießen statt in die Dickmacher-Falle zu tappen.

6. Dickmacher Schlafmangel

Wer schläft verbrennt etwa 70 Kalorien in der Stunde. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum Sie während einer Diät ausreichend, d. h. 7-8 Stunden, schlafen sollten. Wer weniger schläft, dessen Blutzuckerspiegel ist nicht mehr stabil, was zu Heißhungerattacken führt. Regenerationsprozesse des Körpers benötigen mehr Energie in der Nacht, als normalerweise durch das Abendessen zugeführt wurde. Der Körper holt sich die Energie aus den Fettreserven. Wer zu wenig schläft, dem bleiben die Fettpolster.

7. Heißhungerattacken

Gerade wenn das Gewicht auf der Waage vielleicht konstant bleibt und sich absolut nichts tun will, tappen wir frustriert in die Heißhungerfalle. Ein Stück Pizza, ein Stück Kuchen oder Schokolade. Na und? Der erste Tipp gegen diese Dickmacher: Genießen Sie sie bewusst und in kleinen Mengen. Sie müssen nicht das Ende Ihrer Diät bedeuten, wenn Sie trotzdem dranbleiben. Oder Sie trinken erst mal ein Glas Wasser, warten ab ob es bei Appetit auf Süßem nicht auch ein paar Mandeln tun oder bei Heißhunger auf etwas Deftiges vielleicht ein paar Salzstangen oder eine Gewürzgurke.

8. Mittagspausenklassiker

Die Mittagspause am Arbeitsplatz ist die Kalorienfalle Nummer 1: Schnell muss es gehen und unkompliziert sein. Und der Gruppenzwang spielt auch noch eine Rolle. Daher: Denken Sie vorher darüber nach, was Sie am nächsten Arbeitstag in der Mittagspause essen wollen. Bereiten Sie etwas zu Hause vor, nehmen es mit und umgehen Sie so die typischen Kantinen-Dickmacher wie Schnitzel & Pommes, Spaghetti Bolognese und Co. Vielleicht hat Ihre Kantine ja auch ein schönes Salatbuffet oder leckere Suppen? Hier können Sie ohne schlechtes Gewissen zugreifen.

9. Mit leerem Magen einkaufen

Bitte gehen Sie nur mit einer Einkaufsliste einkaufen und halten Sie sich dran. Auch sollten Sie nur nach dem Essen einkaufen gehen. Denn ein leerer Magen ist ein schlechter Einkaufsbegleiter. Erscheinen doch die Angebote in den Regalen und an der Kasse zu verlockend.

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